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30. DOKU+MEDIEN-Forum 2027

2027 feiern wir Jubiläum: Das DOKU+MEDIEN-Forum findet zum 30. Mal statt!

Was als Bran­chen­tref­fen begann, ist heu­te ein fes­ter Ter­min für Fach- und Füh­rungs­kräf­te aus Tech­ni­scher Doku­men­ta­ti­on, Ent­wick­lung, Kon­struk­ti­on, Ser­vice und Recht. Wir freu­en uns sehr, die­ses beson­de­re Jubi­lä­um mit Ihnen zu feiern.

An einem Tag erhal­ten Sie einen viel­sei­ti­gen Über­blick über aktu­el­le The­men und kom­men­de Ent­wick­lun­gen der Bran­che, dazu Best Prac­ti­ces aus ech­ten Pro­jek­ten. Erfah­re­ne Refe­ren­tin­nen und Refe­ren­ten tei­len ihr Wis­sen und geben Ihnen Impul­se für Ihre eige­ne Arbeit, unter ande­rem zu die­sen Themen:

  • KI in der Tech­ni­schen Redaktion
  • Ter­mi­no­lo­gie und Con­tent Delivery
  • Neue recht­li­che Anfor­de­run­gen wie die EU-Maschi­nen­ver­ord­nung, der Cyber Resi­li­ence Act und der Digi­ta­le Produktpass
  • CCMS-Migra­ti­on und modu­la­re Content-Plattformen
  • Nut­zer­freund­lich­keit und die Zukunft der Tech­ni­schen Kommunikation

Genau­so wich­tig wie die Vor­trä­ge ist uns die Begeg­nung: Nut­zen Sie die Zeit für den Aus­tausch mit Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen, knüp­fen Sie neue Kon­tak­te und las­sen Sie den Tag beim ent­spann­ten After-Work ausklingen.

Wir freu­en uns auf Sie!

Die Eckdaten

30. DOKU+MEDIEN-Forum
📅 Am Don­ners­tag, 25. Febru­ar 2027, von 9:00 bis ca. 17:00 Uhr,
📍 Im Hau­se der ZINDEL AG, Hamburg

Die Vorträge aus 2026 auf einen Blick

Die Welt der Tech­ni­schen Kom­mu­ni­ka­ti­on ist in Ver­än­de­rung. Dies betrifft auch stark die Sys­te­me und Pro­zes­se für Con­tent-Manage­ment und Con­tent-Deli­very. Die künst­li­che Intel­li­genz hat die Schlag­zahl der Ver­än­de­run­gen, die Unsi­cher­heit und die Erwar­tungs­hal­tung auch des Manage­ments erhöht. Im Vor­trag wol­len wir beleuch­ten, wel­che Bedeu­tung die bis­he­ri­gen Metho­den wie Klas­si­fi­ka­ti­on, Modu­la­ri­sie­rung, Wis­sens­gra­phen etc. noch haben.

Pro­fes­sio­nel­le Schu­lun­gen leben von kla­ren Lern­zie­len, einer durch­dach­ten Didak­tik und gut gestal­te­ten Unter­la­gen.

Der Vor­trag zeigt, wie Inhal­te ziel­grup­pen­ori­en­tiert auf­be­rei­tet, Medi­en sinn­voll kom­bi­niert und Schu­lungs­ma­te­ria­li­en so gestal­tet wer­den, dass sie nach­hal­tig Wis­sen sichern. Und zwar für klas­si­sche per­so­na­le Schu­lun­gen wie auch für Web based trai­nings. Pra­xis­tipps aus der Trai­nings­ar­beit illus­trie­ren, wie Struk­tur, Design und Metho­den­viel­falt den Lern­erfolg deut­lich steigern.

Der gesam­te Lebens­zy­klus von ver­netz­ten Maschi­nen und Anla­gen ist unter ande­rem durch die neue EU-Maschi­nen­ver­ord­nung, aber auch durch den EU Cyber Resi­li­ence Act sowie die EU-KI-Ver­ord­nung stren­gen Sicher­heits­an­for­de­run­gen im Hin­blick auf die IT-Sicher­heit unter­wor­fen. Die­se – teils gänz­lich neu­en –Sicher­heits­an­for­de­run­gen wir­ken sich bereits in der Kon­struk­ti­ons­pha­se unmit­tel­bar auf die Ent­wick­lung sowie deren Doku­men­ta­ti­on aus.

Wir erläu­tern das Zusam­men­spiel die­ser EU-Rechts­ak­te und stel­len die sich dar­aus erge­ben­den Kon­se­quen­zen dar. Den Her­stel­ler, aber auch ande­re Markt­teil­neh­mer tref­fen dies­be­züg­lich umfang­rei­che Pflich­ten, die es umzu­set­zen gilt, um behörd­li­che Maß­nah­men und Regress­an­sprü­che von Kun­den zu vermeiden.

Sie arbei­ten aktu­ell mit Word, Frame­Ma­ker oder InDe­sign und möch­ten ein Com­po­nent Con­tent Manage­ment Sys­tem (CCMS) ein­füh­ren? Sie nut­zen bereits ein CCMS, über­le­gen aber, die­ses durch ein neu­es CCMS abzu­lö­sen? Dann stel­len Sie sich ver­mut­lich die Fra­ge, was bei die­ser Auf­ga­be so alles an Her­aus­for­de­run­gen auf Sie zukom­men kann.

In die­sem Vor­trag beschrei­ben wir die wesent­li­chen Pha­sen eines sol­chen Pro­jekts von der Ziel­de­fi­ni­ti­on bis zum Betrieb. Detail­liert beleuch­ten wir die stra­te­gi­schen Über­le­gun­gen und die not­wen­di­gen Vor­aus­set­zun­gen für eine sol­che Ablö­sung. Und selbst­ver­ständ­lich sol­len die tech­ni­schen Mach­bar­kei­ten als auch Gren­zen der (auto­ma­ti­sier­ten) Migra­ti­on nicht zu kurz kom­men. Damit Sie zumin­dest sehen­den Auges in Ihr CCMS-Pro­jekt starten!

Der Digi­ta­le Pro­dukt­pass kommt. Dann müs­sen alle Pro­dukt­in­for­ma­tio­nen digi­tal, inter­ope­ra­bel, struk­tu­riert und maschi­nen­les­bar bereit­ge­stellt wer­den. Es kom­men auch Omni­bus­se aus Brüs­sel, die mal eben meh­re­re Rechts­vor­schrif­ten ändern und damit die digi­ta­le Infor­ma­ti­ons­be­reit­stel­lung vor­an­trei­ben. Was bedeu­tet das für die Tech­ni­sche Doku­men­ta­ti­on? Wann muss und wann kann ich Infor­ma­tio­nen digi­tal bereit­stel­len – und wie?

Der Vor­trag gibt eine Ori­en­tie­rung und zeigt Mög­lich­kei­ten auf, sich dar­auf vorzubereiten.

Digi­ta­le Trans­for­ma­ti­on bedeu­tet nicht, PDF-Doku­men­te hüb­scher zu machen – son­dern Inhal­te unab­hän­gig vom Aus­ga­be­me­di­um nutz­bar zu machen.

Der Vor­trag zeigt, wie Unter­neh­men mit modu­la­ren Infor­ma­ti­ons­ar­chi­tek­tu­ren, Meta­da­ten­stra­te­gien und auto­ma­ti­sier­ten Aus­ga­ben ech­te Platt­form­fä­hig­keit errei­chen. Erfah­run­gen von EC Sys­tems zei­gen, wie Redak­tio­nen dabei vom Daten­lie­fe­ran­ten zum Trei­ber digi­ta­ler Ser­vices werden.

In Zei­ten von Digi­ta­li­sie­rung und künst­li­cher Intel­li­genz ist nut­zer­freund­li­che Doku­men­ta­ti­on ent­schei­dend, denn sie beginnt nicht nur mit struk­tu­rier­ter und ziel­ge­rich­te­ter Erstel­lung, son­dern auch damit, dass sie die Ziel­grup­pe erreicht. Obwohl die Bran­che vie­le Lösun­gen für die Erstel­lung kennt, gibt es bei Bereit­stel­lung und Nut­zung noch gro­ße Her­aus­for­de­run­gen. Digi­ta­li­sie­rung und KI zu ver­ste­hen, zu nut­zen und ihre Hür­den zu ken­nen, ist der Schlüs­sel, um Doku­men­ta­ti­on tat­säch­lich nut­zer­freund­lich zu machen.

Wie spei­chert man Daten in der IT und wie macht das das Gehirn? Was macht eine Infor­ma­ti­on merk­fä­hig? Wel­che Tricks wen­den Gedächt­nis­ex­per­ten an? Von Pro­jekt­num­mern über Namen bis hin zu Fach­wör­tern und Voka­beln; das Erin­ne­rungs­ver­mö­gen spielt gera­de im Berufs­all­tag eine Rol­le.

Der Vor­trag erläu­tert in Theo­rie und Pra­xis die Prin­zi­pi­en des „guten“ Aus­wen­dig­ler­nens; als Haupt­bei­spie­le die­nen das Peri­oden­sys­tem und die Karibikinseln.

Tot­ge­sag­te leben län­ger – das gilt auch für die Tech­ni­sche Redak­ti­on. Wäh­rend KI-Pro­phe­ten das Ende der mensch­li­chen Doku­men­ta­ti­on ver­kün­den, pas­siert etwas Fas­zi­nie­ren­des: Die Redak­ti­on erfin­det sich neu. Aber wie sieht die­se Wie­der­ge­burt aus? Wer­den wir zu KI-Flüs­te­rern, die Agen­ten diri­gie­ren? Oder doch zu Qua­li­täts­de­tek­ti­ven im Hams­ter­rad des Review-Wahn­sinns? Viel­leicht auch zu Daten­ar­chi­tek­ten, die Wis­sens­struk­tu­ren für hung­ri­ge Algo­rith­men bau­en?
Eines ist sicher: In fünf Jah­ren wird nichts mehr so sein wie heu­te. Aber was genau stirbt und was wird glor­reich wie­der­auf­er­ste­hen?

Las­sen Sie sich über­ra­schen – die Zukunft ist kom­pli­zier­ter und span­nen­der, als die Schlag­zei­len ver­mu­ten las­sen. Spoi­ler: Redak­ti­ons­sys­te­me könn­ten wich­ti­ger wer­den denn je.

Lar­ge Lan­guage Models revo­lu­tio­nie­ren die Tech­ni­sche Doku­men­ta­ti­on, doch ohne ter­mi­no­lo­gi­sche Kon­trol­le ent­ste­hen Inkon­sis­ten­zen. Die­ser Vor­trag zeigt, wie KI-Sys­te­me über MCP-Ser­ver (Model Con­text Pro­to­col) und APIs mit Ter­mi­no­lo­gie­da­ten­ban­ken inter­agie­ren – in bei­de Rich­tun­gen: Einer­seits prü­fen sie Doku­men­te auf ter­mi­no­lo­gi­sche Kon­sis­tenz und schla­gen Vor­zugs­be­nen­nun­gen vor. Ande­rer­seits unter­stüt­zen sie aktiv beim Ter­mi­no­lo­gie­ma­nage­ment durch intel­li­gen­te Termex­trak­ti­on und Daten­bank­be­rei­ni­gung.

Anhand prak­ti­scher Bei­spie­le demons­trie­ren wir Inte­gra­ti­ons­sze­na­ri­en und zei­gen, wie Sie KI in ter­mi­no­lo­gi­sche Work­flows ein­bin­den, von der auto­ma­ti­sier­ten Begriffs­ex­trak­ti­on bis zur KI-gestütz­ten Qualitätssicherung.

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