Terminologie als Herzstück einer guten Technischen Dokumentation
Bei der Terminologiearbeit geht es darum, einheitliche und geprüfte Fachausdrücke festzulegen.
Was bringt das? Erst durch eine konsequent ausgearbeitete Terminologie wird ermöglicht, dass der Leser auf Anhieb versteht, wovon die Rede ist. Einheitlich verwendete Benennungen (Termini) sorgen für ein schnelleres, besseres und sicheres Verständnis der Texte.
Terminologiearbeit setzt bei ZINDEL schon zu Beginn eines Projekts ein – nicht erst bei der Übersetzung. Dadurch ist sichergestellt, dass bereits im Quelltext die Fachausdrücke konsistent verwendet werden.
Im Rahmen der Terminologiearbeit wird die korrekte Benennung in eine Terminologiedatenbank eingetragen. Auf Wunsch erhalten Sie Zugriff auf den aktuellen Terminologiebestand. Über ein Web-Interface können Sie von der vorhandenen Terminologie profitieren.
Terminologiemanagement ist nichts anderes als Wissensmanagement. Es ist Ihr Wissen!
Finden Sie sich in einer dieser Problemsituationen wieder?

- Sie sind unsicher, ob Ihre Texte korrekt und verständlich geschrieben sind?
- Wird ein und dasselbe Teil mit unterschiedlichen Wörtern bezeichnet?
- Finden Sie in Ihren Texten nicht die für Ihre Arbeit notwendigen Informationen?
- Spiegelt die Qualität Ihrer Texte nicht Ihre hochwertigen Produkte wider?
Professionelle Terminologiearbeit
Professionelle Terminologiearbeit bringt folgende Vorteile für Ihr Unternehmen und Ihre Kunden:
Und das alles aus einer Hand. Nutzen Sie unsere Erfahrung.
- Höhere Qualität
- Verständlichkeit, Eindeutigkeit, Konsistenz
- Missverständnisse, Zusatzaufwände und Nachfragen werden reduziert
- Übersetzungskosten sinken
- Bedarfsweise Online-Zugriff möglich
- Höhere Kundenzufriedenheit
Fragen zur Terminologiearbeit
Unter Terminologiearbeit versteht man die systematische Sammlung, Definition, Verwaltung und Pflege aller relevanten Fachbegriffe eines Unternehmens.
Ziel ist es, eine einheitliche und eindeutige Unternehmenssprache zu schaffen – für alle Unternehmensabteilungen und -niederlassungen und alle Prozesse, von der Entwicklung über Dokumentation, Marketing und Vertrieb bis hin zum Übersetzungsmanagement.
Dazu gehört u. a.:
– Festlegung von bevorzugten und verbotenen Begriffen
– Erstellung klarer Definitionen
– Aufbau einer zentralen Terminologiedatenbank
– Regelmäßige Pflege und Freigabeprozesse
– Nutzung der festgelegten Terminologie in allen Bereichen, in denen schriftlich kommuniziert wird.
Kurz: Terminologiearbeit macht Fachsprache verbindlich, nachvollziehbar und übersetzungsgerecht – für alle Abteilungen und alle Sprachen.
Unser Blog-Artikel zu Terminologiearbeit – Bringt das echt was?
Eine einheitliche Terminologie verhindert Missverständnisse und sorgt für eine professionelle Außenwirkung. Wenn Handbuch, Produktkatalog, Website und Software-Oberflächen unterschiedliche Begriffe verwenden, wirkt das nicht nur unstrukturiert, sondern erschwert die Zusammenarbeit im Unternehmen. Konsistenz spart zudem Zeit, weil Rückfragen zwischen Abteilungen entfallen, und sie reduziert Kosten, da Übersetzungen schneller und mit weniger Korrekturschleifen erstellt werden können. Gerade in sicherheitsrelevanten Bereichen trägt eine präzise Terminologie außerdem zur rechtlichen Absicherung bei. Für die Erstellung von Betriebsanleitungen ist eine vorgeschaltete Terminologiearbeit unerlässlich, damit nicht unterschiedliche Worte das gleiche Bauteil in einer Anleitung beschreiben. Missverständliche oder ungenaue Benennungen können im Extremfall zu Schadensfällen und Haftungsansprüchen mit juristischen Konsequenzen führen.
In der Praxis beginnt Terminologiearbeit damit, bestehende Fachwörter zu sammeln, zu prüfen und hinsichtlich ihrer Bedeutung und Relevanz einzuordnen. Bei ZINDEL haben wir Terminologie-Extraktionstools, die aus bestehenden Texten alle Fachbegriffe herausssuchen und strukturiert auflisten. Diese Liste gilt als Basis für die Terminologiearbeit. Darauf aufbauend wird eine zentrale Terminologiedatenbank eingerichtet, die alle Begriffe mitsamt Definitionen, Kontexten, bevorzugten Formulierungen und verbotenen Synonymen enthält. Dies wird in Zusammenarbeit mit unseren Terminologen und einer kleinen Gruppe beim Kunden festgelegt. Anschließend wird die Terminologie in den Unternehmensprozessen verankert – etwa indem Redakteurinnen und Redakteure, Entwicklerinnen und Entwickler oder Übersetzer automatisch darauf zugreifen können. Moderne Terminologiesysteme unterstützen diesen Prozess mit Workflows, Freigaben, Suchfunktionen, Integrationen in Redaktions- und Übersetzungssysteme sowie mobiler Verfügbarkeit. Da die Unternehmenssprache sich entwickelt, wird die Terminologie regelmäßig überprüft, erweitert und aktualisiert. Die Terminologie kann auch mehrere Fremdsprachen verwalten, so dass die Fachbegriffe in unterschiedlichen Sprachen vorliegen und damit als Basis für den Fachübersetzer oder die KI-gestützte maschinelle Übersetzung bereitstehen.
Professionelle Terminologiearbeit verbessert die Verständlichkeit von Texten, stärkt die Marken- und Produktkommunikation und schafft klare Strukturen. Sie vereinfacht die interne Zusammenarbeit, da alle Beteiligten mit denselben Begriffen arbeiten, und reduziert Reibungsverluste, die durch sprachliche Uneinheitlichkeit entstehen. Terminologie sorgt außerdem dafür, dass Übersetzungen nicht nur schneller, sondern auch qualitativ hochwertiger erstellt werden können, weil Übersetzerinnen und Übersetzer auf eindeutig definierte Fachbegriffe zugreifen. Ohne Terminologiearbeit in der Ausgangssprache und in der gewünschten Zielsprache ist eine professionelle Maschinelle Übersetzung nicht möglich. Erst mit dieser Vorarbeit lassen sich die Kosteneinsparungen durch KI-Übersetzungen tatsächlich heben. Unternehmen profitieren zudem davon, dass bereits vorhandenes Wissen dokumentiert und langfristig gesichert wird. Mit moderner KI-Unterstützung können Begriffe automatisch erkannt, Definitionen vorgeschlagen oder fremdsprachige Entsprechungen leichter gefunden werden, was den gesamten Prozess noch effizienter macht.








