Am 25. Februar 2026 ist es wieder so weit: Das DOKU+MEDIEN-Forum geht in die 29. Runde! Diese Veranstaltung ist seit vielen Jahren ein etablierter Treffpunkt für Fach- und Führungskräfte aus Technischer Dokumentation, Entwicklung, Konstruktion, Recht und mehr. In praxisnahen Vorträgen teilen erfahrene Referentinnen und Referenten ihr Wissen, berichten aus realen Projekten und geben Impulse zu aktuellen fachlichen und technologischen Entwicklungen.
Details zur Veranstaltung
📅 Termin: Mittwoch, 25. Februar 2026 um 09:00 bis 17:00 Uhr
📍 Ort: ZINDEL AG, Tangstedter Landstraße 83, 22415 Hamburg
Investition: 780 Euro + MwSt., Anmeldeschluss: 16. Februar 2026
Early Bird: 680 Euro + MwSt., bei Anmeldung bis zum 20. Januar 2026
Was erwartet Sie?
Die Vorträge sind in zwei parallel laufende Reihen (A und B) gegliedert. Pro Zeitfenster wählen Sie jeweils einen Vortrag.
Das Programm:
Die Welt der Technischen Kommunikation ist in Veränderung. Dies betrifft auch stark die Systeme und Prozesse für Content-Management und Content-Delivery. Die künstliche Intelligenz hat die Schlagzahl der Veränderungen, die Unsicherheit und die Erwartungshaltung auch des Managements erhöht. Im Vortrag wollen wir beleuchten, welche Bedeutung die bisherigen Methoden wie Klassifikation, Modularisierung, Wissensgraphen etc. noch haben.
Außerdem sollen aktuelle Forschungskooperationen von Industrie und Hochschule vorgestellt werden. Damit können methodisch-technische Details aus dem Content-Engineering (zum Beispiel Klassifikationsentwicklung) und dem Content-Management (zum Beispiel Varianten-Analysen) mit KI-Technologien untersucht werden. Für Chat-Bots und KI-getriebene Delivery-Portale kann damit die „AI-Readiness“ von Inhalten untersucht werden.
Professionelle Schulungen leben von klaren Lernzielen, einer durchdachten Didaktik und gut gestalteten Unterlagen.
Der Vortrag zeigt, wie Inhalte zielgruppenorientiert aufbereitet, Medien sinnvoll kombiniert und Schulungsmaterialien so gestaltet werden, dass sie nachhaltig Wissen sichern. Und zwar für klassische personale Schulungen wie auch für Web based trainings. Praxistipps aus der Trainingsarbeit illustrieren, wie Struktur, Design und Methodenvielfalt den Lernerfolg deutlich steigern.
Der gesamte Lebenszyklus von vernetzten Maschinen und Anlagen ist unter anderem durch die neue EU-Maschinenverordnung, aber auch durch den EU Cyber Resilience Act sowie die EU-KI-Verordnung strengen Sicherheitsanforderungen im Hinblick auf die IT-Sicherheit unterworfen. Diese – teils gänzlich neuen – Sicherheitsanforderungen wirken sich bereits in der Konstruktionsphase unmittelbar auf die Entwicklung sowie deren Dokumentation aus. Wir erläutern das Zusammenspiel dieser EU-Rechtsakte und stellen die sich daraus ergebenden Konsequenzen dar. Den Hersteller, aber auch andere Marktteilnehmer treffen diesbezüglich umfangreiche Pflichten, die es umzusetzen gilt, um behördliche Maßnahmen und Regressansprüche von Kunden zu vermeiden.
Sie arbeiten aktuell mit Word, FrameMaker oder InDesign und möchten ein Component Content Management System (CCMS) einführen? Sie nutzen bereits ein CCMS, überlegen aber, dieses durch ein neues CCMS abzulösen? Dann stellen Sie sich vermutlich die Frage, was bei dieser Aufgabe so alles an Herausforderungen auf Sie zukommen kann. In diesem Vortrag beschreiben wir die wesentlichen Phasen eines solchen Projekts von der Zieldefinition bis zum Betrieb. Detailliert beleuchten wir die strategischen Überlegungen und die notwendigen Voraussetzungen für eine solche Ablösung. Und selbstverständlich sollen die technischen Machbarkeiten als auch Grenzen der (automatisierten) Migration nicht zu kurz kommen. Damit Sie zumindest sehenden Auges in Ihr CCMS-Projekt starten!
Der Digitale Produktpass kommt. Dann müssen alle Produktinformationen digital, interoperabel, strukturiert und maschinenlesbar bereitgestellt werden. Es kommen auch Omnibusse aus Brüssel, die mal eben mehrere Rechtsvorschriften ändern und damit die digitale Informationsbereitstellung vorantreiben. Was bedeutet das für die Technische Dokumentation? Wann muss und wann kann ich Informationen digital bereitstellen – und wie? Der Vortrag gibt eine Orientierung und zeigt Möglichkeiten auf, sich darauf vorzubereiten.
Digitale Transformation bedeutet nicht, PDF-Dokumente hübscher zu machen – sondern Inhalte unabhängig vom Ausgabemedium nutzbar zu machen. Der Vortrag zeigt, wie Unternehmen mit modularen Informationsarchitekturen, Metadatenstrategien und automatisierten Ausgaben echte Plattformfähigkeit erreichen. Erfahrungen von EC Systems zeigen, wie Redaktionen dabei vom Datenlieferanten zum Treiber digitaler Services werden.
In Zeiten von Digitalisierung und künstlicher Intelligenz ist nutzerfreundliche Dokumentation entscheidend, denn sie beginnt nicht nur mit strukturierter und zielgerichteter Erstellung, sondern auch damit, dass sie die Zielgruppe erreicht. Obwohl die Branche viele Lösungen für die Erstellung kennt, gibt es bei Bereitstellung und Nutzung noch große Herausforderungen. Digitalisierung und KI zu verstehen, zu nutzen und ihre Hürden zu kennen, ist der Schlüssel, um Dokumentation tatsächlich nutzerfreundlich zu machen.
Wie speichert man Daten in der IT und wie macht das das Gehirn? Was macht eine Information merkfähig? Welche Tricks wenden Gedächtnisexperten an? Von Projektnummern über Namen bis hin zu Fachwörtern und Vokabeln; das Erinnerungsvermögen spielt gerade im Berufsalltag eine Rolle.
Der Vortrag erläutert in Theorie und Praxis die Prinzipien des „guten“ Auswendiglernens; als Hauptbeispiele dienen das Periodensystem und die Karibikinseln.
Totgesagte leben länger – das gilt auch für die Technische Redaktion. Während KI-Propheten das Ende der menschlichen Dokumentation verkünden, passiert etwas Faszinierendes: Die Redaktion erfindet sich neu. Aber wie sieht diese Wiedergeburt aus? Werden wir zu KI-Flüsterern, die Agenten dirigieren? Oder doch zu Qualitätsdetektiven im Hamsterrad des Review-Wahnsinns? Vielleicht auch zu Datenarchitekten, die Wissensstrukturen für hungrige Algorithmen bauen?
Eines ist sicher: In fünf Jahren wird nichts mehr so sein wie heute. Aber was genau stirbt und was wird glorreich wiederauferstehen?
Lassen Sie sich überraschen – die Zukunft ist komplizierter und spannender, als die Schlagzeilen vermuten lassen. Spoiler: Redaktionssysteme könnten wichtiger werden denn je.
Large Language Models revolutionieren die Technische Dokumentation, doch ohne terminologische Kontrolle entstehen Inkonsistenzen. Dieser Vortrag zeigt, wie KI-Systeme über MCP-Server (Model Context Protocol) und APIs mit Terminologiedatenbanken interagieren – in beide Richtungen: Einerseits prüfen sie Dokumente auf terminologische Konsistenz und schlagen Vorzugsbenennungen vor. Andererseits unterstützen sie aktiv beim Terminologiemanagement durch intelligente Termextraktion und Datenbankbereinigung. Anhand praktischer Beispiele demonstrieren wir Integrationsszenarien und zeigen, wie Sie KI in terminologische Workflows einbinden, von der automatisierten Begriffsextraktion bis zur KI-gestützten Qualitätssicherung.
Neben den Vorträgen bietet diese Veranstaltung zahlreiche Gelegenheiten, sich mit Branchenkolleginnen und -kollegen und den Referierenden auszutauschen, neue Kontakte zu knüpfen und aktuelle Herausforderungen der Technischen Dokumentation zu diskutieren.
Zum gemütlichen Abschluss des Tages laden wir Sie herzlich zu einem entspannten After-Work ein, eine perfekte Gelegenheit, den Tag in angenehmer Atmosphäre ausklingen zu lassen.