Lokalisierung

Kulturelle Eigenheiten kennen. Aufgabe unserer Muttersprachler

Gutes Übersetzen eines Texts bedeutet immer auch: Rücksichtnahme auf die formalen Eigenheiten der Zielsprache sowie auf die lokalen kulturellen Besonderheiten der Zielregion. Ein guter Übersetzer kennt diese Eigenheiten – und passt seine Textinhalte entsprechend an. Diesen über den Sprachtransfer hinausgehenden Anpassungsvorgang nennt man Lokalisierung. Das Ziel: Ihr Text liest sich, als wäre er direkt in der Zielsprache und für die Zielregion geschrieben.

Niemand kennt die kulturellen Besonderheiten einer Sprache besser als ein Muttersprachler. Daher übersetzen die ZINDEL-Übersetzer selbstverständlich ausschließlich in die Muttersprache. Auch Lokalisierungsarbeiten werden bei uns nur von Muttersprachlern durchgeführt.

Lokalisierung von Fachtexten

Präzise Spezialkenntnisse für komplexe Aufgaben

Die Lokalisierung von Fachtexten ist ein komplexer Vorgang. Nicht nur inhaltlich muss der Text angepasst werden. Auch die technischen Charakteristika in einem Land müssen bekannt sein – und der Text muss an diese angepasst werden. So muss man zum Beispiel wissen, ob in einem Land SI-Einheiten gebräuchlich sind. Oder ob Maßeinheiten wie kg oder ms in kyrillische Schriftzeichen übertragen werden.

Lokalisierung von Fachtexten

Eine Übersetzung, die diese Anpassungen nicht berücksichtigt, genügt in der Regel nicht. Sie ließe sich später zumeist nicht verwenden. Und schon gar nicht ließe sich die im Translation Memory abgelegte Übersetzung wiederverwenden.

Bei uns ist die passgenaue Lokalisierung Ihrer Technischen Dokumentation selbstverständlich: Alle unsere Übersetzer, Korrektoren und Übersetzungsmanager verfügen über die dafür notwendigen fundierten Spezialkenntnisse.

Softwarelokalisierung

Auch technisch bestens gerüstet

Softwarelokalisierung bedeutet: Anpassung der Texte in einer Software an eine andere Sprache. Dabei müssen sowohl die Besonderheiten der Sprache als auch die des Texts selbst berücksichtigt werden.

Mitunter sind hierfür verschiedene Anpassungen erforderlich – etwa das Erstellen von Softwaretexten für eine Maschine, deren Display keine Spezialzeichen (zum Beispiel ä, ö, ü, ß) zeigen kann.

Der Platz auf einer Schaltfläche ist oftmals begrenzt. Daher müssen Softwarelokalisierer auch auf die Länge der Zeichenketten achten.

Außerdem entscheiden sie über die Anpassung der Tastaturbefehle (Hotkeys). Und über die Positionierung von Platzhaltern für Zeichenketten in der Übersetzung.

Beispiel:

Während im Deutschen der Tastaturbefehl ALT+D (D&atei) das Datei-Menü öffnet, ist der Tastaturbefehl im Englischen ALT+F (für F&ile). Diese Hotkeys müssen während der Übersetzung ebenfalls angepasst werden, wobei die Herausforderung darin besteht, jeden Buchstaben nur einem Befehl zuzuordnen.

Tastaturkürzel