Als Dozenten für dieses aktuelle Thema konnten wir Roland Schmeling gewinnen. Der Diplom-Physiker, Consultant und Trainer – der mit seinem Beratungsunternehmen in Heidelberg ansässig ist – stellte zunächst die Qualität sichernden Analysemöglichkeiten der „Problemtypologie“ vor. Die Teilnehmer bewerteten mit dieser Methode zunächst eigene Bedienungsanleitungen. Danach wandten sie Funktionsdesign® an, um damit nun neue Gerätebeschreibungen und Handlungsanweisungen noch ökonomischer zu verfassen.
Dem Referenten gelang es mit seinen Ausführungen im Auditorium die Sensibilität dafür zu wecken, welche Wirkung ein Text hat und welche Funktion eine Information im formalen und inhaltlichen Kontext haben muss.
Wichtig ist dabei auch die Entwicklung und Umsetzung hilfreicher Regularien: So sollten beispielsweise Schreibregeln in einem Redaktionsleitfaden bewusst festgehalten werden und die Informationsstruktur sollte sich an einem schlanken und detaillierten Standard orientieren, der praktische Erfordernisse berücksichtigt und nicht zum sinnlosen (funktionslosen) Füllen von Informationscontainern verführt.
Die Besucher des Workshops kamen jedenfalls intensiv miteinander ins Gespräch. Die Vor- und Nachteile bisheriger, manchmal eher intuitiver Redakteursentscheidungen kamen dabei ans Licht und das Seminar vermittelte den Teilnehmern so auch neuen Spaß am Nachdenken über Ziel, Inhalt und Funktion der täglich produzierten Dokumente.
*Funktionsdesign® ist eine anerkannte Standardisierungs-, Strukturierungs- und Schreibtechnik für die Technische Dokumentation. Mit ihr lassen sich effiziente, konsistente und anwenderfreundliche Anleitungen erstellen.


