Impressionen vom Branchentreff bei ZINDEL

Allseits zufriedene Gesichter beim Doku+Medien Forum 2007 Etwa 100 interessierte Gäste und Referenten, acht kompakte Vorträge zum State-of-the-Art in der Technischen Dokumentation, aktuelle Digitaldrucktechnik zum Anfassen, angeregte Fachsimpeleien im Foyer und ein geplündertes Bufett – dies zeigt, dass das diesjährige Doku+Medien Forum, das die ZINDEL AG wieder gemeinsam mit DokuNord ausrichtete, ein voller Erfolg war.

Macher und Entscheider der Branche kamen am 14. Februar 2007 zusammen, um sich über neue Trends zu informieren und Erfahrungen auszutauschen. "Es war ganz schön voll, aber wir haben uns noch nicht gegenseitig auf den Füßen gestanden", resümiert Vorstandsvorsitzender Stefan Zindel. Die acht Seminare, unter denen die Besucher wählen konnten, erfüllten jedenfalls die hohen Erwartungen der Gäste, so der einhellige Tenor im Foyer.


Dort wurden, beim Small-Talk zwischen den Seminarblöcken, nicht nur Kontakte gepflegt und neue geknüpft. Diese Pausen boten auch Gelegenheiten, um mit Repräsentanten der Partner, wie etwa Ovidius oder across, ins Gespräch zu kommen und sich über Neuigkeiten im Digitaldruck zu informieren. Die Firma Océ hatte extra für dieses Forum einige ihrer neuesten Maschinen nach Langenhorn gebracht – Technik zum Anfassen.

Wer da war, wird sich schon mal eine Kalendernotiz für den Februar 2008 gemacht haben, denn das nächste Doku+Medien Forum kommt bestimmt.

 

Nicht zu übersehen: Hier geht’s zum Doku+Medien Forum

Freut sich über regen Zuspruch: Stefan Zindel

Konzentriert folgten die Besucher den Vorträgen der Referenten

Neue Digitaldrucktechnik von Océ

Angeregte Fachgespräche

Small-Talk im Foyer

Auch für das leibliche Wohl war gesorgt

 

 

Referentenmaterial Downloadlinks

A1
Informationsaufnahme – warum Farbe und Platzierung dabei helfen
Klaus Schantz
Institut Schantz, Neubauer und Partner
Hier erfahren Sie, wie Menschen Dokumente anschauen, welche Chancen sich Ihnen bieten, um sich vom Wettbewerb abzuheben, was wirkt und was nicht.

Wie wichtig ist es heute und in Zukunft, sich bei Fragen der Gestaltung an dem menschlichen Verhalten zu orientieren? Herr Schantz zeigt Ihnen, wie wichtig Bilder, Farbe, Headlines und der Text sind. In welcher Reihenfolge und in welcher Kombination wirken die Elemente am stärksten. Dazu wird er Ihnen Beispiele aus der Praxis für die Praxis präsentieren. In diesen Vortrag fließen 20 Jahre Erfahrungen aus Praxis und Augenkamera-Forschung ein. Herr Schantz ist Profi und informiert, inspiriert und motiviert Sie. Er gibt Ihnen wertvolle Impulse, zeigt Ihnen Tricks und gibt Ihnen Tipps, um im Markt von morgen erfolgreich zu sein.

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A2
Verständlich, korrekt und wirtschaftlich vernünftig texten
Prof. Dr. Andreas Baumert
Institut für Technikkommunikation Ltd.

Im gestreckten Galopp von A bis Z, Abstraktum bis Zustandspassiv: Wir beschäftigen uns mit leicht zu erinnernden Regeln für Technische Redakteure. Die Tendenz der Zukunft wird sein, eine einfache Dokumentationssprache zu verwenden, die einfach und kostengünstig zu nutzen und zu übersetzen ist. Teilnehmer können dem Referenten auch vorab Anfragen zuschicken: baumert@recherche-und-text.deDiese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können

Dr. Andreas Baumert ist Professor für Recherche und Text, Geschäftsführer des Instituts für Technikkommunikation Ltd., Autor mehrerer Bücher und anderer Veröffentlichungen, Mitglied in tekom, Vorsitzender des Zertifizierungsausschusses und Mitglied des DJV (Deutscher Journalisten Verband).

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und hier [ 34Kb PDF Datei - Teil 2 ]

 

A3
Grundlagen und Methoden der Modularisierung
Prof. Dr. Wolfgang Ziegler
Hochschule Karlsruhe

Der Einsatz moderner Redaktionssysteme basiert auf der Modularität technischer Informationen.
Die Modularverwaltung und die Erstellung von Dokumentation aus Modulen hängt dabei kritisch von der Modularisierungsweise in den Unternehmen ab. Der Vortrag stellt die grundlegenden Ansätze hierzu im Überblick dar. Er zeigt, welche Entscheidungen getroffen werden müssen, um Variantenmanagement, Single Sourcing und Cross Media Publishing methodisch zu gewährleisten. Zusätzlich wird der Zusammenhang mit den häufig diskutierten Fragen nach XML-Standardstrukturen und Anwendungen im redaktionellen Prozess aufgezeigt.

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A4
Normenkonforme Warnhinweise in Bedienungsanleitungen nach ANSI Z535.6 und ISO 3864
RA Marcel Schator
TÜV SÜD Product Service GmbH

Mit der Ende 2006 verabschiedeten ANSI Z535.6 wurde erstmals eine technische Norm in den Verkehr gebracht, die sich ausführlich mit der Gestaltung von Warnhinweisen befasst. In diesem Vortrag werden die Inhalte der ANSI Z535.6 im Einzelnen betrachtet und den aus der ISO 3864 entwickelten Grundsätzen gegenübergestellt. Zudem wird die Bedeutung der ANSI Z535.6 für den europäischen Markt ergründet. 

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B1
Aktuelle PDF ISO-Normen: PDF/A und PDF/X für Dokumentarchivierung und Dokumentaustausch
Dirk Simanek
Impressed GmbH

Neben einer Einführung und dem Regelwerk zu den PDFX- und PDFA-Normen geht es auch um die praktische Umsetzung und Verarbeitung von PDFX- und PDFA-Dokumenten. Neben dem Kennenlernen der notwendigen Werkzeuge (Preflight in Adobe Acrobat 8 Pro und PitStop 7.03) erhalten die Anwender einen Einblick in das neue Werkzeug zur PDFA-Prüfung und Validierung von der Firma Callas, den pdfaPilot.

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B2
FrameMaker mit Turbolader – Wie der Technischen Redaktion die Arbeit erleichtert werden kann
Dipl.-Ing. Georg Eck
SYSTEC GmbH

Single-Source-Publishing stellt Forderungen an Werkzeuge und an die Redaktion, die den Einsatz von FrameMaker erleichtert haben möchte: 'TOOLBOX for FrameMaker' erweitert FrameMaker um viele Funktionen, die ohne TOOLBOX entweder gar nicht oder nur mit großem Zeitaufwand manuell möglich wären. Beispielsweise ist das Kopieren eines Buches mit allen verlinkten Dateien weltweit einzigartig, spart Zeit und somit Kosten. Ob das Autoring mit FrameMaker + DITA oder daraus das Erzeugen von Online-Hilfe mit WebWorks – das effiziente Ineinandergreifen von Tools verschafft Ihnen Vorteile. Sie werden einen Überblick bekommen, welche Zeitersparnis mit diesen Tools möglich ist.

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B3
Media instruction – Animation und Sachfilm im Dienst der Technischen Dokumentation
Prof. Rainer Bernd Voges
Institut für Technikkommunikation Ltd.

Bild, Illustration, Visualisierung – Anleiten durch Abbilden.

Präsentieren Sie (sich) ganz anders – Ratschläge und Hilfestellungen für den gelungenen Auftritt. Ganz ohne PowerPoint.

Marketing-Instrument Technische Dokumentation – Näher am Kunden ist keiner.

Interkulturelle Kommunikation – Technische Dokumentation für das Exportgeschäft.

Fernsehen war gestern, Media Instruction ist heute – Animationen und Sachfilme im Dienst der Technischen Kommunikation.

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B4
Schreiben für Jedermann – Sachtexte für Wissenstransfer im Unternehmen
Jan Lass
Dipl.-Technikübersetzer

Müssen und können auch Arbeitskräfte ohne linguistische oder redaktionelle Ausbildung in der Lage sein bzw. in die Lage versetzt werden, hochwertige Sachtexte zu verfassen, in denen wertvolles Unternehmenswissen sachgerecht konserviert wird? Dieser Frage widmet sich der Vortrag "Schreiben für Jedermann" in zwei Teilen:

• Bestandsaufnahme zum Technical Writing in der heutigen Unternehmenskultur
• Kurzvorstellung der Schulungsschwerpunkte
"Initiative Inhalt – Technical Writing4ALL"

Bestandsaufnahme
Technical Writing, das Festhalten von Sachinformationen in schriftlicher Form, ist ein Schlüsselfaktor der Unternehmenskommunikation. Das Fachwissen von Spezialisten ist das Kapital eines Unternehmens.
Ohne Fachwissen kein Produkt, keine Dienstleistung, kein Unternehmen. Fachwissen wird über Sachtexte zwischen Fachabteilungen und Unternehmen ausgetauscht und gespeichert. Die Sachtexte werden allerdings sehr häufig von Mitarbeitern verfasst und gelesen, die zwar eine wertvolle Fachausbildung besitzen, darüber hinaus jedoch keine oder kaum redaktionelle oder linguistische Ausbildung.

Schulungsschwerpunkte
Zielgruppe des Schulungsangebotes sind Spezialisten mit viel Wissen in Kopf und Schublade. Die Initiative Inhalt ist als Workshop in Kleingruppen konzipiert. Ziel ist das Vermitteln der Essenz langjähriger Praxiserfahrungen beim Verfassen, Übersetzen und Überarbeiten von Sachtexten. Drei Kompetenzbereiche werden aufgebaut:
• Textanalyse – sinnentnehmendes Lesen
• Strukturieren
• Sachtexte schrittweise aufbauen und verfassen

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Donnerstag, 02. April 2009

03.- 05. November 2010
tekom Jahrestagung
in Wiesbaden