Das DOKU+MEDIEN-Forum 2010 findet statt am Mittwoch, 24. Februar 2010, von 9:00 bis zirka 17:30 Uhr, im Hause der ZINDEL AG, Tangstedter Landstraße 83, 22415 Hamburg. Die Anmeldegebühr beträgt pro Teilnehmer 290,- Euro zuzüglich MwSt. Pausengetränke und ein kommunikativer Imbiss inklusive. Anmeldeschluss ist der 12. Februar 2010.
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Im Folgenden haben die Referenten die Vortragsthemen kurz zusammengefasst.
Hinweis: Die Seminarreihen A und B laufen parallel, das heißt A1 läuft zeitgleich mit B1 et cetera.
Vortrag A1, Referent Martin Winzer, Ovidius GmbH
Produktinformationen zu Kundennutzen machen – Mächtige Publikationen mit EB.Suite
EB.Suite ist ein mächtiges Werkzeug zum Erstellen und Veröffentlichen von elektronischen Publikationen auf CD, DVD, USB-Stick und im Internet. Sein Leistungsumfang liegt jenseits dessen, was man von gängigen HTML-basierten Publikationen und Hilfesystemen kennt.
Mit EB.Suite lassen sich nicht nur klassische technische Informationen sondern auch Ersatzteil- und Produktkataloge sowie Marketingunterlagen publizieren.
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Vortrag A2, Referent Torsten Machert, EasyBrowse GmbH
E-Book in der Technischen Dokumentation – Mythos und Realität
In der Verlagsbranche entwickelt sich das E-Book gerade vom Hype zum neuen Vertriebskanal. Da stellt sich natürlich die Frage, ob und inwieweit ein E-Book auch für die Technische Dokumentation interessant ist.
Der Vortrag stellt gängige E-Book-Formate ausführlich vor und zeigt, für welche Informationsarten das E-Book eine geeignete Präsentationsform sein kann. Dazu werden auf verschiedenen Lesegeräten beispielhafte Umsetzungen von Handbüchern präsentiert.
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Vortrag A3, Referent Matthias Schulz, ProfiServices, tekom-Normendienst
Aktuelle Anforderungen an Anleitungen in europäischen und internationalen Normen
Seit Beginn der 90er Jahre sind die Anforderungen an Betriebs-, Wartungs- und Instandhaltungsanleitungen in Normen stetig gestiegen. Dies gilt für Maschinen und Anlagen ebenso wie für Medizinprodukte und bis hin zu Haushalts- und Hobbygeräten. Mit der Aktualisierung der EG-Richtlinien für diverse Branchen wurden und werden derzeit auch die Normen überarbeitet.
Der Vortrag informiert über bedeutende neue Forderungen und versucht eine Tendenz in der Normung deutlich zu machen. Behandelt werden insbesondere die Anforderungen für den Maschinen- und Anlagenbau, für Zuliefererdokumentationen, elektrische Handwerkszeuge und Kleinmaschinen sowie Haushaltsgeräte.
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Vortrag A4, Referent Jens-Uwe Heuer, Herfurth und Partner, tekom-Rechtsdienst
Aktuelle Rechtsentwicklungen, insbesondere für die Zuliefererdokumentation
Nach dem Motto „Nichts ist beständiger als der Wandel“ ist ein Überblick über die aktuellen Entwicklungen im „Recht der Technischen Dokumentation“ für die Verantwortlichen in der Technischen Dokumentation eine wichtige Arbeitsgrundlage. Insbesondere in der Rechtsprechung findet an vielen Stellen eine Auseinandersetzung mit der Technischen Dokumentation statt. Eine Aufgabe besteht darin, für rechtliche Klarheit im Zulieferbereich zu sorgen.
Die Dokumentation im Zulieferbereich steht in einem steten Spannungsverhältnis zwischen Zulieferern und Endherstellern. Die Endhersteller verfolgen das Ziel, auf eine eigene Dokumentation verzichten und stattdessen die Dokumentation des Zulieferers einsetzen zu können. Der Zulieferer wiederum sieht den Endhersteller in der Verantwortung und zielt darauf, die technische Dokumentation in möglichst geringem Umfang, nur für einen Kreis von „Fachleuten“, anzufertigen. Auf beiden Seiten herrscht dabei die Auffassung vor, rechtlich bestünde eine klare Situation. Dies ist indes nicht so, denn die Technische Dokumentation im Zuliefererbereich wird von einer Vielzahl unterschiedlicher rechtlicher Faktoren beeinflusst – aktive Gestaltung ist gefordert.
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Vortrag B1, Referent Prof. Dr. Klaus-Dirk Schmitz, Hochschule Köln, Institut für Translation & mehrsprachige Kommunikation
Terminologiearbeit – Luxus oder Notwendigkeit?
Terminologiearbeit wurde in der Vergangenheit oft als eine Aufgabe gesehen, die Zeit und Geld kostet und mit der sich Technische Redakteure oder Fachübersetzer abzuquälen haben, wenn sie technische Texte für einen bestimmten Zielmarkt produzieren. Terminologiearbeit ist zwar immer noch zeitaufwändig und damit kostenintensiv, aber immer mehr Unternehmen erkennen, dass Terminologie eine Schlüsseltechnologie beim Wissensmanagement und bei der unternehmensinternen und -externen Kommunikation ist. Größe und Branche des Unternehmens spielen dabei fast keine Rolle. Terminologie-Management kann aber nur dann effizient funktionieren, wenn alle Personen(gruppen), die an der unternehmensweiten Kommunikation teilhaben, beim Terminologie-Management zusammenarbeiten. Nur so wird die Etablierung und Nutzung einer konsistenten Unternehmenssprache möglich.
Der Vortrag geht auf die grundlegenden Methoden und Prinzipien der Terminologiearbeit ein, zeigt, wie Normen den Aufbau einer unternehmenseinheitlichen Terminologielösung unterstützen können, und verdeutlicht typische Lösungen zur Terminologiearbeit im Unternehmen anhand von Beispielen aus der Praxis.
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Vortrag B2, Referent Oliver Collmann, Acrolinx GmbH
Aufbau und Einführung einer Corporate Language
Ein einheitlicher Auftritt wird für den Unternehmenserfolg immer wichtiger. Die Sprache, in der mit Kunden, Partnern und intern kommuniziert wird, spielt dabei eine wesentliche Rolle. Die Bereiche Marketing, Dokumentation, Support und Entwicklung prägen diese Sprache. Häufig verläuft dieser Prozess aber dezentral und wenig koordiniert.
Der Vortrag zeigt anhand von Praxisbeispielen:
- Wie bekomme ich die Unterstützung des Managements für das Thema Corporate Language?Wie kann ich die verschiedenen Bereiche für das Thema gewinnen?
- Welche Tools und Methoden gibt es zur Einführung und Einhaltung der Corporate Language?
- Wie sehen typische Projekte aus, und wie vermeide ich Stolperfallen auf dem Weg dahin?
Weitere Inhalte:
- Praktische Übung anhand eines typischen Textes als Leitfaden für die Aspekte Terminologie, Sprachstil und Wiederverwendung.
- Praxisbeispiele für Argumentation, ROI-Nachweis und Budgetgewinnung.
- Erfahrungsberichte von erfolgreichen Einführungen, mit Darstellung der Hürden.
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Vortrag B3, Referentin Ursula Reuther, IAI – Institut der Gesellschaft zur Förderung der Angewandten Informationsforschung
Terminologieprüfung und Terminologie-Workflow mit sprachtechnologischen Methoden
„So wächst zusammen, was zusammen gehört!“ – Der Vortrag beschreibt anhand von Praxisbeispielen, wie und mit welchen Mitteln, innerhalb eines Controlled Language Checkers, eine automatische Überprüfung der in einem Dokument verwendeten Terminologie durchgeführt werden kann. Außer den linguistischen Mechanismen, die der automatischen Überprüfung zugrunde liegen, wird dargestellt, wie der Anwender Einfluss auf den Überprüfungsmodus nehmen und so eine, auf seine Bedürfnisse abgestimmte, Terminologieprüfung durchführen kann.
Erweiterung und Pflege einer bereits bestehenden Terminologie lassen sich ebenfalls mit sprachtechnologischen Methoden unterstützen. So tragen eine automatische Ermittlung von Termkandidaten und Kontexten, Filterfunktionen und Schnittstellen zu beliebigen Terminologie-Datenbanken zur Verbesserung des gesamten Terminologie-Workflows bei. Im Verlauf des Vortrags werden entsprechende Workflow-Szenarien für Redakteure sowie Terminologen und unterstützende Tools beschrieben.
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Vortrag B4, Referentin Ulrike Parson, parson communication
Wikis – Möglichkeiten und Grenzen des Einsatzes in der Technischen Dokumentation
Wikis können eine günstige und leistungsstarke Alternative zu herkömmlichen, teuren Dokumentationstools sein. Aber was mit viel Elan begonnen wird, endet oft als ungenutzte Informationsinsel. Die Bedienung eines Wikis ist nicht so komfortabel wie in herkömmlichen Dokumentationstools. Auch die Inhalte müssen für Wikis angepasst werden. Dennoch kann es sich lohnen, mit Wikis den Schritt Richtung „Technische Dokumentation 2.0“ zu wagen.
Der Vortrag zeigt
- Möglichkeiten und Grenzen von Wikis in der Technischen Dokumentation;
- welche Inhalte für ein Wiki geeignet sind;
- wie Sie ein Wiki am Leben erhalten;
- wie Sie die passende Wiki-Software für Ihr Unternehmen finden.
Der Vortrag ist in drei Hauptteile untergliedert:
- Vor- und Nachteile von Wikis, welche Inhalte sind geeignet?
- Welche Rollen gibt es bei der Pflege eines Wikis, wie erhalte ich es lebendig?
- Vorgehensmodell für die Auswahl der geeigneten Wiki-Software.
Praktische Beispiele kommen aus einem Wiki-Showcase (XWiki).
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